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Documentation

Stadion und Gastronomie

Alles zum Ausbau deines Stadions: welche Gastronomiestände es gibt, wie sich ihre Einnahmen berechnen, welche Bauvorhaben gleichzeitig laufen können und wie Gebäude auf dem Vereinsgelände entstehen.

Last updated: September 2026

The manual is not available in English yet. The German version is shown.

Teil 1: Gastronomie Ausbaustufen und Kosten

Es gibt drei Standtypen mit jeweils mehreren Ausbaustufen. Die angegebenen Kosten sind die Baukosten der ersten Stufe beziehungsweise die Aufrüstkosten der jeweils nächsten Stufe. Sie summieren sich nicht auf. Die Kapazität zeigt, wie viele Zuschauer der Stand je Heimspiel höchstens bedienen kann. Laufende Kosten fallen auf keiner Stufe an, der Umsatz ist also zugleich der Gewinn.

Mit jeder Stufe steigen Kosten, Bauzeit und Kapazität deutlich an.

Getränkestand: bringt je bedientem Fan den geringsten Ertrag, bedient dafür auf jeder Stufe die meisten Fans und ist am schnellsten gebaut.

Würstchenbude (in der Arena „Bratwurstgrill“ genannt): liegt bei Ertrag, Kapazität und Bauzeit in der Mitte.

Pommesbude: bringt je bedientem Fan den höchsten Ertrag, bedient aber die wenigsten Fans und hat die längste Bauzeit.

Voraussetzungen für den Bau In derselben Tribüne darf kein anderer Neubau oder Ausbau laufen, Pflegearbeiten zählen dabei nicht mit. Jede Tribüne hat mehrere Standplätze, neu gebaut wird nur auf einem freien Platz. Wie viele Plätze je Tribüne belegt sein dürfen, hängt von deiner Stadionstufe ab: Mit jeder höheren Stadionstufe wird ein weiterer Platz frei. Das Geld muss zum Zeitpunkt des Auftrags vorhanden sein. Es gibt keine Voraussetzungen bei Liga, Fans oder Reputation und keinen Ligaaufschlag auf die Kosten.

Rückbau Ein Abriss kostet einen Großteil der Baukosten der aktuellen Stufe. Brichst du dagegen einen noch laufenden Neubau ab, erhältst du den vollen Betrag zurück.

Tipp Dieselbe Stufentabelle erreichst du auch über den Baukatalog eines leeren Standplatzes. Das ist praktisch, wenn du vor dem ersten Bau vergleichen möchtest.

Teil 2: Wirkungsbereich eines Stands

Kurz gesagt Ein Gastronomiestand gilt nur für seine eigene Tribüne. Er verkauft ausschließlich an die Zuschauer, die auf dieser Tribüne sitzen.

So funktioniert es Bei der Abrechnung eines Heimspiels werden die Zuschauer je Tribüne gezählt. Pro Tribüne werden höchstens so viele Fans bedient, wie dort Zuschauer sitzen und wie die Stände dieser Tribüne Kapazität haben. Zuschauer und freie Kapazität anderer Tribünen werden nicht verrechnet. Einen Ausgleich über das ganze Stadion gibt es nicht.

Daraus folgen zwei Punkte, die bei der Planung oft übersehen werden:

Ein großer Stand auf einer kleinen Tribüne bedient nie mehr Fans, als dort Plätze vorhanden sind. Die Zuschauer auf der Gegenseite bringen ihm nichts.

Eine Tribüne ohne eigenen Stand erzielt keinen Gastronomieumsatz, egal wie groß die Stände anderswo im Stadion sind.

Ausnahme Ist eine Tribüne komplett gesperrt, etwa wegen eines Dachbaus oder weil alle ihre Ränge gesperrt sind, sitzen dort keine Zuschauer. Die Stände dieser Tribüne bedienen dann niemanden.

Beispiel Du hast nur auf der Nordtribüne Gastronomie. Beim Heimspiel sitzen alle Zuschauer auf der Südtribüne und niemand auf der Nordtribüne. Dein Gastronomieumsatz bleibt in diesem Fall leer.

Teil 3: Einnahmen bei mehreren Ständen

Kurz gesagt Stehen mehrere Stände auf einer Tribüne, teilen sie sich deren Zuschauer. Die bedienten Fans werden im Verhältnis der Kapazitäten auf die Stände verteilt und mit dem Ertrag je Fan des jeweiligen Standtyps abgerechnet.

So funktioniert es Die Berechnung läuft für jede Tribüne getrennt:

Stände im Bau zählen nicht mit.

Dann wird ermittelt, wie viele Fans bedient werden. Das sind höchstens so viele, wie Zuschauer auf der Tribüne sitzen, und höchstens so viele, wie die Stände zusammen Kapazität haben.

Diese Fans werden anschließend im Verhältnis der Kapazitäten auf die einzelnen Stände verteilt. Jeder Stand rechnet seine Fans mit seinem eigenen Ertrag je Fan ab.

Da keine laufenden Kosten anfallen, ist der Umsatz zugleich der Gewinn. Er fließt in die Spieltagseinnahmen deines Vereins ein. Durch Rundung kann bei mehreren Ständen gelegentlich ein einzelner Fan verloren gehen.

Teil 4: Mehrere Bauvorhaben gleichzeitig

Kurz gesagt Ja, das ist möglich. Es gibt kein stadionweites Limit und keine Warteschlange. Jedes Bauvorhaben sperrt nur seinen eigenen Bereich und lehnt dort einen weiteren Auftrag ab.

So funktioniert es Die Sperren im Einzelnen:

Gastronomie: ein Neubau oder Ausbau je Tribüne. Andere Tribünen können gleichzeitig bauen, Pflegearbeiten blockieren nichts.

Kapazitätsausbau und Sitztypumbau: ein Vorgang je Rang. Mehrere Ränge derselben Tribüne dürfen also parallel bauen.

Dachausbau: einer je Tribüne, andere Tribünen parallel.

Flutlicht: ein Ausbau je Stadion.

Vereinsgebäude: ein Gebäude je Gebäudetyp. Verschiedene Typen dürfen gleichzeitig entstehen. Ein Ausbau ist nur möglich, wenn das Gebäude fertig und aktiv ist.

Einrichtungen (zum Beispiel Toiletten): ein Bau je Tribüne.

Ein weiterer Auftrag im selben Bereich wird mit einer Meldung abgelehnt. Er rückt nicht automatisch nach.

Fertigstellung Bauten werden automatisch fertiggestellt. Das Spiel prüft in kurzen Abständen, ob etwas fällig ist. Dein Bau kann daher kurz nach dem angezeigten Zeitpunkt noch als „Bau läuft“ erscheinen. Vereinsgebäude werden punktgenau zum angezeigten Zeitpunkt abgeschlossen.

Teil 5: Gebäude und Bauplätze

Kurz gesagt Die Zuordnung eines Gebäudes zu einem Bauplatz legst du nicht selbst fest. Welcher Gebäudetyp auf welche Fläche gehört, ist im Spiel fest hinterlegt. Du wählst auf dem Gelände nur die Fläche aus und baust, was dort vorgesehen ist.

So funktioniert es Im Reiter „Bauplätze“ siehst du alle Flächen deines Vereinsgeländes. Jede Zeile zeigt das Gebäude, das für diese Fläche vorgesehen ist. Tippst du eine Fläche an, wird sie am Modell hervorgehoben, und darunter erscheint eine Karte mit Name, Beschreibung, Stufe, Kosten, Bauzeit und Wirkung. Über „Bauen“ beziehungsweise „Ausbauen“ und die anschließende Bestätigung startest du den Auftrag.

Nicht jede Fläche ist zwangsläufig belegt. Gebäudetypen ohne zugewiesene Fläche erscheinen unten in einer eigenen Gruppe „Kein Bauplatz“. Flächen ohne zugewiesenen Gebäudetyp zeigen „Reserviert“.

Regeln beim Bau Jedes Gebäude beginnt auf der ersten Stufe. Du kannst von jedem Typ nur ein Gebäude besitzen. Setzt ein Gebäudetyp ein anderes Gebäude voraus, muss dieses zuerst fertig und aktiv sein. Die Baukosten werden beim Auftrag abgebucht, die Fertigstellung erfolgt automatisch.

Teil 6: Sitzplätze

Eine Nord- oder Südtribüne, die ausschließlich aus Stehplätzen besteht, mindestens 500 davon hat und in ordentlichem Zustand (ab 50) ist, wird zum Ultra-Block. In Ligaheimspielen verstärkt er deinen Heimvorteil. Der Stärkevorteil ist real.

VIP Loungen VIP-Plätze richten sich in erster Linie an Geschäftskunden und Premium-Partner. Du solltest ihren Ausbau im Stadion daher gut planen: Die ersten Geschäftskunden buchen VIP-Logen erst ab Liga 3.

Aber Vorsicht: Auch in Liga 3 ist das Interesse der Geschäftskunden noch nicht voll ausgeschöpft. Das volle Potenzial der VIP-Bereiche entfaltet sich erst in höheren Ligen.

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